
Bodrum - Das St. Tropez der Türkei
Die Stadt mit ca. 35.000 Einwohnern befindet sich im Südwesten der Türkei in der Provinz Mugla.
Die griechische Insel Kos liegt per Schiff nur eine halbe Stunde entfernt. Geografisch betrachtet ist die Küstenlandschaft Bodrum geprägt durch Insel, Halbinsel, Buchten und Kaps. Die Natur hat aus den letzten Ausläufern des Taurusgebirges ein natürliches Südtheater gebildet in dem Bodrum liegt.
Die Stadt besitzt einen Yachthafen und liegt mit dem Stadtkern ca. 30 km entfernt vom internationalen Flughafen Bodrum / Milas.
Die Stadt ist vor allem durch das Mausoleum des persischen Satrap und König von Karien (zu deren Lebzeiten es errichtet wurde) bekannt. Das Mausoleum galt als eines der sieben Weltwunder der Antike und wurde vermutlich duch ein Erdbeben zerstört.
Im 15. Jahrhundert fiel die Burg St. Peter (von den Kreuzrittern errichtet) dem Osmanen zu welche diese bis ins 20. Jahrhundert als Verbannungsort nutzten. Heute ist Bodrum bekannt als Erholungsort und Künstlerkolonie dank dem Dichter und Maler Cevat Sakir, welcher dort im Exil saß.

Bodrum besitzt ein äußerst sehenswertes Unterwassermuseum im Kastell von St. Peter. Hier ist das absolute Highlight das Schiff von Uluburun, ein Wrack aus der Bronzezeit, das samt Ausstattung und Fracht gehoben wurde. Aus architektonischer Sicht ist das Myndos Tor zu erwähnen mit Teilen der Stadtmauer, einige Tempelreste sowie ein Theater am Berghang. Die charakteristischen weißen Häuser Bodrums ziehen sich ringsrum die Hänge hinauf. Das Kastel von St. Peter ist bis heute vollkommen erhalten und zählt zu einer der prächtigsten Ritterburgen
Der Tourismus ist die Haupteinnahmequelle neben dem Bootsbau. Mittlerweile sind die traditionellen Segelschiffe ein beliebtes Wirtschaftsgut, dessen Nachfrage aufgrund des zunehmenden Tourismus gestiegen ist.
Bodrum hat ein warmes und windreiches Mittelmeerklima und ist bekannt für ein kristallklares Meerwasser, seine traumhaften Strände mit Idealbedingungen für Surfer, Taucher und sämtliche anderen Wassersportarten.
Des übrigen erwartet den Türkeiurlauber hier ein reges Nachtleben am Hafen, in vielen kleinen Gässchen (Krämerviertel) reihen sich Bars an Discotheken.
Die Stadtstruktur ist auf zwei Obergeschosse beschränkt, wodurch man in Bodrum nur kleine Hotels und Bungalows findet und keine Beton-Hochbauten. Hier ist der Charme des alten Fischerdorfes bis heute erhalten geblieben und genau das macht Bodrum so anziehend.

Bodrum-Halbinsel
Gümbet
Nur 2-3 km von Bodrum entfernt hat sich Gümbet (der Name leitet sich her von Kümbet - den kuppelförmigen Regenwasser-Zisternen) zu einem eigenständigen Ferienort entwickelt. Da Bodrum selbst wenig Strand anzubieten hat, kann Gümbet mit seinem langen Strand als Wassersport-Zentrum mit einem reichhaltigen Angebot aufwarten. Die Beliebtheit Gümbets hat auch ein eigenständiges Nachtleben entstehen lassen, und aus den Bars, Discos und Straßencafes vibriert das Leben bis zum Morgengrauen.
Dieser breite Strand ist von Bodrum ebenfalls leicht und schnell erreichbar.
Trotz zahlreicher direkt am Strand befindlichen Hotels und Restaurants immer noch ursprünglich. Der etwas zurück im Land liegende Ort ist außerdem bekannt für sein großes Anbaugebiet von Mandarinen.
http://www.bodrum-bodrum.info/Bodrum/bitez/bitez.html
Einer der längsten Sandstrände erstreckt sich bei Ortakent. Das Dorf selbst liegt etwas im Hinterland. Auch dieser Ort gilt als Hauptproduzent für Mandarinen. Hinter Ortakent liegt Yahsi etwas erhöht in dieser Berglandschaft. Von hier hat man einen herrlichen Blick bis nach Bodrum.
Turgutreis
Am westlichen Ende dieser Halbinsel liegt Turgutreis. Es ist der Geburtsort eines berühmten türkischen Admirals gleichen Namens. Von hier sieht man direkt auf die vielen vorgelagerten griechischen Inseln. Und ein breiter weißer Sandstrand zieht sich nördlich bis nach Kadikalesi, wo viele bekannte Holiday-resorts sind.

Gündogan
Nur ein paar Minuten östlich von Yalikavak, ein weiteres Dorf, das noch Stille ausstrahlt. Dieses etwas abgeschiedene kleine Fischerdorf liegt am Hang eines mit Pinien bedeckten Berghangs, der sich bis hinunter zum Strand erstreckt. Hier im Norden der Halbinsel weht oft ein frischer Wind, daher auch ein ideales Windsurfer-Gebiet.

Gümüslük
Ausgesprochen wird es "Gümüschlük" - Gümüs(ch) ist das türkische Wort für Silber. Hier stehen Sie auf geschichtlichem Boden, denn es ist der antike Hafen von Myndos.
Die Restaurants dieses kleinen Fischerdorfes sind bekannt und beliebt für gute Fischgerichte.

Yalikavak
Dieser nordwestlich von Bodrum befindliche Ort verbreitet eine romantische Ferienatmosphäre. Enge Gässchen, weiße Häuser, dazu die netten Cafes und Restaurants direkt am Hafen - Yalikavak ist ein typisches Ägäis-Fischerdorf.

Akyarlar
Gute Campingplätze und ideale Voraussetzungen für Windsurfer findet man in der Bucht von Akyarlar. Auch hier erhält man einen herrlichen Blick auf die ägäischen Inseln bis hinüber zum nahen Kos. Dieser Ort hat auch heute noch seine sehr intime Atmospäre bewahrt.
Torba
Das hübsche Torba versteckt sich in einer geschützten Bucht nicht weit von Bodrum. Die kleine Marina bietet Fischern und Seglern gleichermaßen Schutz. Auch kann man von hier aus mit einer Fähre über den Golf von Güllük zur antiken Oralkelstätte Didyma gelangen.
Göltürkbükü
Diese beiden Orte muss man in einem erwähnen, da sie nebeneinander liegen. Gölköy und Türkbükü sind kleine Fischerdörfer, die man immer noch als abgeschieden, und somit als unbeleckt und unverdorben vom Tourismus bezeichnen kann.